Indecorate

Indecorate innoviert das Design-Geschäft

Im Neue Signale Radar stellen wir Startups vor, die wir spannend finden. Dieses Mal: Indecorate (242 Wörter, Lesezeit 01:06).

Um welche brilliant neue Idee geht es dieses Mal?

Wir beschäftigen uns heute mit INDECORATE – einer Website, die Einrichtungsberater und Kunden miteinander verbindet.

Wie funktioniert es?

Ganz einfach: Leute, die bei der Einrichtung ihrer Wohnung Hilfe brauchen, können über die Seite Experten finden. Wo Innenarchitekten manchmal sehr teuer sind, versucht Indecorate, preiswerte und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten: Eine Stunde Kennenlernen kostet 40 Euro, ein Paket für ein Zimmer 250 Euro und ein Gesamtprojekt ab 600 Euro.

Wie verdient Indecorate Geld?

Für die Vermittlung bekommt Gründerin Juliane Röthig einen Teil des Honorars. Zusätzlich bekommt sie Geld von Partnerfirmen: Wenn Kunden bei diesen zum Beispiel neue Möbel bestellen, bekommt Indecorate dafür Provision.

Was können wir vom Geschäftsmodell lernen?

Zum Beispiel, dass es unterschiedliche Einnahmequellen geben kann: Nicht nur über Vermittlungsgebühren, sondern auch über Affiliates (Partner). Und es war sehr pragmatisch gedacht, dass Röthig selbst die Webseite programmiert hat. Sie sieht trotzdem gut aus (ist nicht immer so, wenn selbstgebastelt), und damit hat sie sich eine Menge Geld gespart.

Ob wir noch Bedenken haben?

Ja, denn so ein Geschäftsmodell funktioniert nur, wenn es ausreichend Geschäftsvolumen bekommt. Und die Einnahmen über Partnerfirmen sind ja schön, und bringen den Endkunden auch Rabatt – aber es ist wichtig, die Unabhängigkeit der Beratung zu garantieren und auch Nicht-Partnerfirmen vorzuschlagen, wenn deren Produkte besser passen.


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Bas
Bas Timmers
Geschäftsführer und Gründer
Neue Signale GmbH
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