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Online-Brillenunternehmen meistert Umzug ins Offline-Geschäft

In der Rubrik ‚Leuchtturm‘ zeigen wir gelungene Beispiele für Innovationen. Dieses Mal stellen wir das Unternehmen Mister Spex vor, das vor einem Jahr den ersten Laden in Berlin eröffnete (261 Wörter, Lesezeit 01:11).

Was genau macht Mister Spex?

In den vergangenen zehn Jahren schaffte es das Unternehmen, den Online-Brillenmarkt zu erobern. Mittlerweile bietet Mister Spex etwa 7.000 Modelle an. Im Hauptsitz an der Greifswalder Straße in Berlin arbeiten satte 350 Mitarbeiter.

Worum ging es?

Trotz Online-Marktführung ist es für viele Unternehmen schwierig, den gesamten Markt zu dominieren. Deswegen haben zum Beispiel Amazon und Zalando in den vergangenen Jahren auch ‘analoge’ Läden eröffnet. Einerseits, um mehr Sichtbarkeit bei Zielgruppen zu erreichen, die weniger digital affin sind. Andererseits, um mehr Service bieten zu können. Auch Mister Spex wollte diese Erweiterung von Online zu Offline durchführen.

Wie sah die Lösung aus?

Im Alexa-Einkaufszentrum in Berlin richtete das Unternehmen einen Laden auf eine sehr unübliche Weise ein: Anstatt die Brillen branchenüblich nach Marke geordnet zu präsentieren, werden sie nach Stil (rund, eckig usw.) sortiert. Diese Herangehensweise leitete sich aus dem Online-Kaufverhalten der Kunden ab. Für diesen Ansatz bekam Mister Spex den Red Dot Design Award 2016, eine Auszeichnung für hervorragendes Design.

Was kann man daraus lernen?

Daten aus der digitalen Welt lassen sich für Verbesserungen in der realen Welt nutzen. Dabei geht es nicht nur um Preisgestaltung, sondern auch um das Kundenerlebnis: Mister Spex wandte die Online-Erfahrung erfolgreich auf sein neues Ladengeschäft an.

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Bas
Bas Timmers
Geschäftsführer und Gründer
Neue Signale GmbH
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