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Der Altberliner Getränke Hoffmann erfindet sich neu

In Leuchtturm präsentieren wir gelungene Beispiele innovativer Geschäftsentwicklungen. Dieses Mal stellen wir Getränke Hoffmann vor (284 Wörter, Lesezeit 01:17).

Was macht Hoffmann genau?

Im Berliner Raum ist Getränke Hoffmann ein Begriff. Die Filialen voller Fläschchen und Flaschen kann man aber mittlerweile in ganz Mittel- und Norddeutschland finden.

Worum geht es?

Die Läden (und das dazugehörige Image) der Marke sind ganz schön aus der Mode gekommen. Gegründet 1966 in West-Berlin als großer Getränkemarkt, hat sich am Konzept seitdem gefühlt eher wenig geändert. Was sich jedoch durchaus entwickelt hat, ist unsere Gesellschaft – und pünktlich zum 50. Geburtstag wurde es allmählich Zeit, sich neu zu erfinden.

Wie sah die Lösung aus?

Unter anderem gibt es ein neues Konzept: Mein Hoffi. Seit 2016 läuft ein Test im Graefe-Kiez in Berlin-Kreuzberg, wo der Laden als Späti mit gehobener Produktauswahl ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnete. Die Ausstattung ist modern, es gibt die Möglichkeit, ein Lieferfahrrad auszuleihen und es werden mehr Service und Beratung geboten.
Damit ist mit der Innovation aber noch nicht Schluss, denn die alten Filialen (die eher wie Regal-Märkte als Getränke-Shops wirken) sollen nach und nach umgebaut und modernisiert werden. Es wird auch eine praktische App geben, denn die Lieferung nach Hause hat in diesem Segment den Markt in den letzten Jahren förmlich überrollt. Hoffmann versucht jetzt, sich diesen Entwicklungen anzupassen – und das in Rekordtempo.

Was kann man daraus lernen?

Hoffmann hat jahrzehntelang gutes Geld verdient und glaubte, der Markt würde sich nie ändern. Doch Innovation sollte immer vorangetrieben werden, auch wenn es dem Unternehmen sehr gut geht!

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Bas
Bas Timmers
Geschäftsführer und Gründer
Neue Signale GmbH
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