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Koreaner stellen Brillenmarkt auf den Kopf

Unter ‘Made In Germany’ stellen wir innovative deutsche Firmen vor. Diesmal Yun, eine koreanische Firma mit einem ersten Flagship Store – ausgerechnet in Berlin (261 Wörter, Lesezeit 01:11).

Was genau macht Yun?

Brillen.

Was ist daran so innovativ?

Wenn man am Schaufenster in der Rosenthaler Straße vorbeiläuft, muss man einfach hineinschauen: Darin ist ein Laufband zu sehen, auf dem Brillen langsam in den ersten Stock fahren. Dort fräst eine Maschine die Gläser auf die richtige Stärke und Form zu – und das innerhalb von zwanzig Minuten. Zwanzig!
So geht der Kauf einer Brille ebenso einfach und schnell vonstatten wie ein Schuhkauf. Doch damit ist mit Innovationen längst nicht Schluss: Bei Online-Bestellungen im Raum Berlin wird innerhalb von zwei Stunden geliefert. Und die Preise? Ziemlich unschlagbar: 99 Euro für Premium-Acetat, bis 149 Euro für flexibles Titan.
Die Betriebsgeheimnisse? Der Schlüssel zum Erfolg liegt vor allem darin, dass die Koreaner fast alles im eigenen Haus produzieren. Herstellung und Verkauf kommen aus einer Hand, bei Zwischenhändlern bleiben keine Margen mehr hängen.

Warum brauchen wir Yun?

Die Margen auf dem Brillenmarkt waren und sind sehr groß. Viele Läden sind aber in die Jahre gekommen, in letzter Zeit hat sich kaum was geändert. Daher gibt es gerade weltweit eine Innovationswelle – auf einen Schlag. Warby Parker gab in Amerika den Anstoß und hat gezeigt, wie man Brillen erfolgreich online verkaufen kann, und das zu unschlagbaren Preisen. In Europa rütteln Ace and Tate (Designerbrillen aus Amsterdam mit Rücknahmemöglichkeit) und Quattrocento (100%ige italienische Luxusprodukte zu niedrigen Preisen) den Markt wach.

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Bas
Bas Timmers
Geschäftsführer und Gründer
Neue Signale GmbH
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